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Ein modernes Intranet ist heute weit mehr als nur ein digitaler Aushang. Es ist Informationshub, Kommunikationsplattform und Kollaborationsbasis für Teams – unabhängig davon, ob sie im selben Büro oder weltweit verteilt arbeiten. Eine der bekanntesten Plattformen in diesem Bereich ist ohne Zweifel SharePoint Beratung. Doch wie schlägt sich Microsofts Schwergewicht im Vergleich zu anderen Intranet-Lösungen wie Staffbase, Confluence, Happeo, Haiilo oder Google Workspace? Wer gewinnt am Ende das Rennen? Genau das schauen wir uns hier ausführlich an – praxisnah, ehrlich und mit vielen Einblicken, die dir helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Warum überhaupt ein Intranet?

Bevor wir in den großen Vergleich einsteigen, lass uns klären, warum Unternehmen überhaupt ein Intranet brauchen. Klar, E-Mails und Chat reichen für kleine Teams vielleicht aus, aber sobald eine Organisation wächst, stößt diese Art der Kommunikation schnell an Grenzen. Ein gutes Intranet löst gleich mehrere Probleme auf einmal. Es schafft einen zentralen Ort für interne Informationen, bietet Strukturen für die Zusammenarbeit, sorgt für Transparenz und erleichtert die Orientierung im Informationsdschungel. Und ganz nebenbei steigert es die Produktivität, reduziert unnötige Anfragen und verhindert, dass wichtige Informationen verloren gehen. Ein hochwertiges Intranet ist wie das digitale Nervensystem eines Unternehmens – es hält alles zusammen.

SharePoint im Kurzüberblick

SharePoint ist Teil des Microsoft-Ökosystems und eng verzahnt mit Tools wie Teams, OneDrive und Office-Apps. Ursprünglich als Dokumentenmanagement-Lösung gestartet, hat es sich über die Jahre zu einem leistungsstarken Intranet- und Collaboration-System entwickelt. Es ist flexibel, anpassbar und unglaublich mächtig – aber diese Power hat ihren Preis: eine gewisse Komplexität.

Andere Intranet-Lösungen im Überblick

Neben SharePoint gibt es heute unzählige Alternativen – von einfachen Plug-and-Play-Systemen bis hin zu hoch spezialisierten Lösungen. Tools wie Staffbase, Haiilo oder Happeo setzen stark auf Employee Experience und Kommunikation, während Confluence seine Stärken in der Wissensorganisation hat. Andere wiederum punkten durch moderne Benutzeroberflächen oder starke Suchfunktionen. Doch jede Lösung hat ihren ganz eigenen Charakter und ihre eigenen Schwächen.

Was macht ein gutes Intranet aus?

Um SharePoint und andere Intranet-Lösungen fair zu vergleichen, müssen wir erst festlegen, woran wir ein modernes Intranet messen. Dazu gehören klare Kriterien. Benutzerfreundlichkeit ist entscheidend – niemand will sich durch verschachtelte Menüs kämpfen. Anpassbarkeit spielt ebenfalls eine große Rolle, denn kein Unternehmen ist wie das andere. Integration mit bestehenden Tools ist ein Muss, damit das Intranet nahtlos in den Arbeitsalltag passt. Kommunikation und Kollaboration sollten intuitiv funktionieren. Und natürlich darf ein solides Sicherheits- und Rechtekonzept nicht fehlen. Auch Skalierbarkeit und Kosten sind Faktoren, die man nicht unterschätzen darf.

Benutzerfreundlichkeit: Intuitiv oder komplex?

Bei der Bedienung scheiden sich die Geister. SharePoint ist ein echtes Power-Tool, aber das bedeutet auch, dass es nicht unbedingt selbsterklärend ist. Besonders für Administratoren kann es eine Herausforderung sein, weil die Konfiguration tief ins System geht. Dagegen punkten viele moderne Intranet-Lösungen mit einer simpleren Oberfläche. Tools wie Happeo oder Haiilo sind so konzipiert, dass auch weniger technikaffine Nutzer sie schnell verstehen. Die Frage ist also: Willst du maximale Flexibilität oder maximale Einfachheit?

Anpassbarkeit und Flexibilität: Wie viel Freiheit brauchst du?

SharePoint Dienstleister ist ein Chamäleon. Es lässt sich nahezu grenzenlos erweitern, anpassen und integrieren. Du kannst eigene Webparts bauen, Workflows entwickeln und aus deinem Intranet eine echte Unternehmenslösung machen. Das ist perfekt für große Unternehmen oder Organisationen mit individuellen Anforderungen. Andere Intranet-Lösungen bieten ebenfalls Anpassungsmöglichkeiten, meist jedoch in begrenztem Umfang. Das reicht für viele Firmen völlig aus, aber wer wirklich alles selbst definieren will, stößt schnell an Grenzen.

Kommunikation und Zusammenarbeit im Vergleich

Ein Intranet, das die interne Kommunikation nicht unterstützt, verfehlt seinen Zweck. SharePoint punktet hier vor allem durch die Kombination mit Teams. Nachrichten, Diskussionen, Dateien und Aufgaben lassen sich zentral bündeln. Allerdings ist SharePoint selbst weniger auf redaktionelle Kommunikation ausgelegt. Tools wie Staffbase oder Haiilo setzen genau dort an: Sie bieten Newsfeeds, Mitarbeiter-Apps und personalisierte Inhalte – perfekt für Unternehmenskommunikation. Wenn du ein „Social Intranet“ suchst, haben Microsoft-Alternativen tendenziell die Nase vorn.

Dokumentenmanagement: Der Königsbereich von SharePoint

Geht es um Dokumente, Versionierung, Freigaben und strukturierte Ablagen, ist SharePoint praktisch unschlagbar. Das System wurde ursprünglich genau dafür entwickelt. Andere Intranet-Systeme integrieren zwar ebenfalls Dokumentenspeicher, erreichen aber selten dieselbe Tiefe. Vor allem in stark regulierten Branchen oder in Unternehmen mit anspruchsvollem Dokumentenmanagement führt an SharePoint kaum ein Weg vorbei.

Integration in bestehende Systeme: Wer spricht mit wem?

SharePoint spielt natürlich am besten im Microsoft-Universum. Wenn dein Unternehmen Office 365 nutzt, ist SharePoint praktisch die logische Erweiterung. Der Vorteil: Alles wirkt wie aus einem Guss. Andere Intranet-Lösungen sind oft breiter aufgestellt und integrieren Tools verschiedener Hersteller. Das ist ideal für Unternehmen, die kein reines Microsoft-Setup haben. Trotzdem ist die Tiefe der Integration oft geringer, besonders bei Dokumenten und Sicherheitsfunktionen.

Sicherheit und Compliance: Ein kritischer Faktor

Viele Unternehmen setzen SharePoint ein, weil Microsoft in Sachen Sicherheit und Compliance höchste Standards bietet. Datenschutz, Zugriffskontrollen und Rechteverwaltung sind extrem ausgereift. Alternative Intranet-Lösungen bieten ebenfalls solide Sicherheitskonzepte, sind aber abhängig von ihren Hosting-Modellen und von den Datenzentren ihrer Anbieter. Wenn Sicherheit oberste Priorität hat, gewinnt SharePoint in den meisten Fällen.

Skalierbarkeit: Für kleine Teams oder globale Konzerne?

Ein großer Vorteil von SharePoint ist seine Skalierbarkeit. Es funktioniert in kleinen Teams genauso wie in internationalen Unternehmen mit Tausenden Mitarbeitenden. Andere Intranet-Tools skalieren zwar ebenfalls, stoßen aber bei individuellen Anpassungen oder hochkomplexen Anforderungen eher an Grenzen. Dafür gehen manche Alternativen gerade für kleinere Firmen leichter an den Start.

Kostenvergleich: Günstig vs. mächtig

Die Kostenfrage ist komplex. SharePoint selbst ist in vielen Microsoft-Plänen bereits enthalten, was es preislich attraktiv macht. Allerdings entstehen oft zusätzliche Kosten durch Implementierung, Anpassung und Wartung. Alternative Intranet-Lösungen verlangen meist klare monatliche Gebühren pro Nutzer – oft höher als Microsofts Basispreis, aber dafür einfacher kalkulierbar und weniger komplex in der Einführung. Es ist also ein klassischer Vergleich zwischen „günstiger Einstieg, teurer Ausbau“ und „teurer Einstieg, geringerer Aufwand“.

Performance und Geschwindigkeit: Wie schnell ist schnell?

SharePoint gilt als leistungsfähig, aber nicht unbedingt als das schnellste System – vor allem, wenn es komplex aufgebaut ist. Viele Cloud-Intranets sind auf moderne Performance optimiert und fühlen sich oft frischer und flotter an. Hier hängt viel von der konkreten Konfiguration ab. Ein schlankes SharePoint kann sehr performant sein, ein überladenes hingegen eher zäh.

Implementierungsdauer: Sofort startklar oder langes Projekt?

Wenn du ein Intranet „out of the box“ suchst, ist SharePoint nur bedingt geeignet. Die meisten Unternehmen brauchen Wochen oder Monate, um ein gutes SharePoint-Intranet aufzubauen. Andere Intranet-Lösungen bieten fertige Module und Templates, die in wenigen Tagen einsatzbereit sind. Der Unterschied ist enorm – und hängt wieder davon ab, wie individuell dein Intranet am Ende sein soll.

User Experience: Modern vs. funktional

Die Oberfläche von SharePoint hat sich in den letzten Jahren stark verbessert, aber viele Nutzer empfinden sie immer noch als etwas nüchtern oder technisch. Alternative Intranet-Anbieter setzen dagegen oft auf moderne UI, animierte Elemente und mobile Apps, die richtig Spaß machen. Der Wow-Effekt ist hier größer. Dafür bietet SharePoint mehr Struktur und Tiefe.

Für wen eignet sich SharePoint – und für wen nicht?

SharePoint ist perfekt für Unternehmen, die bereits stark im Microsoft-Ökosystem verankert sind, komplexe Strukturen haben oder ein mächtiges Dokumentenmanagement benötigen. Es ist weniger geeignet für Firmen, die eine einfache Kommunikationsplattform suchen oder keinen großen Aufwand mit Konfiguration und Administration betreiben wollen.

Für wen eignen sich andere Intranet-Lösungen?

Alternative Systeme sind ideal, wenn du ein modernes, leicht bedienbares, kommunikationsstarkes Intranet willst, das ohne lange Projektphase startklar ist. Besonders HR- und Kommunikationsabteilungen lieben Tools wie Staffbase oder Haiilo, weil sie Inhalte schnell und personalisiert ausspielen können. Wenn dein Unternehmen nicht vollständig auf Microsoft setzt, können Alternativen ebenfalls sinnvoller sein.

Fazit: Wer gewinnt das Rennen?

Die kurze Antwort: Es gibt keinen eindeutigen Sieger – es hängt vom Unternehmen ab. SharePoint gewinnt bei Flexibilität, Integration, Skalierbarkeit und Dokumentenmanagement. Andere Intranet-Lösungen gewinnen bei Benutzerfreundlichkeit, Kommunikation, schneller Einführung und moderner User Experience. Am Ende solltest du dich fragen: Brauche ich maximale Power oder maximale Einfachheit? SharePoint ist der Multitool-Schweizer Taschenmesser-Typ, während moderne Intranets eher die eleganten, spezialisierten Werkzeuge sind. Beide haben ihre Daseinsberechtigung – und du entscheidest, was besser zu deinem Unternehmen passt.

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